Zentrum fuer gestuetzte Kommunikation

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Ein beim Gestützen Malen entstandenes Bild

Die nächste Zürcher Malwoche mit Brigitte Lobisch findet vom 31. Oktober bis 4. November 2011 statt.
Die 1 1/2-stündigen Einzel-Malstunden für fc-Anwender sind vom Montag 31.10. bis Donnerstag 3.11. und das Mal-Seminar findet am 4. November von 9 bis 17 Uhr statt.

Zielpublikum für das Malseminar
Eltern und Fachpersonen, die sich mit Kindern oder Erwachsenen beschäftigen, die in ihrem schöpferischen Gestalten immer in die gleichen Muster fallen und die gerne lernen möchten, wie die Stütze helfen kann, aus diesen Mustern auszubrechen. Da das Stützen beim Malen noch anspruchsvoller ist als beim Schreiben bei der gestützten Kommunikation, ist es von Vorteil, wenn bereits Erfahrungen mit fc gemacht wurden.

Was lernt man im Malseminar?
Im Seminar werden gleichermassen theoretische Hintergründe, als auch praktische Erfahrungen und Vorgehensweisen vermittelt.
Das Hauptanliegen von Frau Lobisch ist, dass jede/r Teilnehmende vielfältige Erfahrungen sammelt - im Stützen als auch gestützt werden beim Schreiben, Zeichnen und Malen. Es bleibt viel Raum für Erfahrungsaustausch. Videoaufnahmen und Dias veranschaulichen die Vorgehensweise und den Prozess beim gestützten Malen.
Während den einzelnen Arbeitsblöcken werden kurze (Kaffee)-Pausen und am Mittag ein kleiner Lunch eingelegt.
Sämtliche Materialien und Farben werden gestellt. Praktische Arbeitskleidung und Schreibunterlagen für Notizen wären hilfreich.
Das Seminar findet in Zürich von 9-17 Uhr statt und kostet 320.- (inkl. Pausenverpflegung, ein kleiner Lunch am Mittag und alles Material).
Haben diese Angaben Ihr Interesse geweckt, so melden Sie sich bei Béa Kaufmann.

Malerlebnis mit Brigitte Lobisch für fc-Anwender
Brigitte Lobisch bietet fc-Anwendern 1 1/2-stündige Malsequenzen an, die dank ihrer langjährigen Erfahrung zum grossen Erlebnis für die MalerInnen werden können. Über Kosten und Modalitäten informiert Sie Béa Kaufmann gerne.

<<Ich interessiere mich dafür>>


Beitrag von Schweiz Aktuell

Viele Leute haben aus den Medien erfahren, dass bereits 2003 ein Mädchen mittels gestützter Kommunikation den Sozialtherapeuten, der in vielen Institutionen über Jahre Menschen mit einer Behinderung sexuell missbraucht hatte, beschuldigte. Leider wurden ihre Äusserungen damals nicht ernst genommen.
In der Sendung Schweiz aktuell vom 3. März wurde nun gezeigt, wie die gestützte Kommunikation funktioniert und wie mit Aussagen mittels dieser Kommunikations-Methode umzugehen ist.



Ausschnitt aus Schweiz Aktuell vom 3.3.11 zu gestützter Kommunikation, mit Béa Kaufmann
 

Zentrum für gestützte Kommunikation

Bea Kaufmann

Béa Kaufmann hat sich seit mehr als 40 Jahren mit Sprachanbahnung bei gehörlosen, taubblinden und vor allem Kindern mit autistischem Syndrom befasst.

Sie lernte 1994 die Methode der gestützten Kommunikation in München kennen. Mit Annegret Schubert, Syracuse University, New York USA und anderen Fachleuten auf diesem Gebiet aus anderen Ländern hat sie für die Schweiz mehrere Tagungen zu diesem Thema durchgeführt.

Inzwischen konnte sie selber mit unzähligen Kindern und Erwachsenen mit dieser Methode viel Erfahrung gewinnen. Die meisten hat man als zu stark behindert angesehen und daher anfänglich gezweifelt, ob diese Methode Resultate bringen würde.

Da fc immer noch kontrovers diskutiert wird, ist es Béa Kaufmann ein Anliegen, dass diejenigen, die diese Methode praktizieren möchten, gut instruiert sind, damit fc nicht einfach als Manipulation abgetan werden kann. Sie hat daher im Sommer 2000 das Zentrum für gestützte Kommunikation eröffnet.

Das Zentrum für gestützte Kommunikation heute

Mit Erreichen des Pensionsalters habe ich im Frühjahr 2008 das Zentrum für gestützte Kommunikation in der Form, wie es seit 2000 bestanden hatte, aufgegeben und arbeite nun noch von zuhause aus. Für die Grundausbildung für Stützpersonen muss man sich nun ans IFC wenden.

Damit jedoch für die immer grösser werdende Anzahl fc-Nutzer, trotz häufigem Personalwechsel in den Institutionen, die Kontinuität weiterhin kommunizieren zu können gewährleistet ist, bilde ich in den Institutionen noch fc-AnleiterInnen aus.

Es bestand die Absicht, mit dem Verein fcforum ein Netzwerk für die deutsche Schweiz zu schaffen, das alle an der Forschung und Verbreitung dieser stets noch von vielen angefochtenen Kommunikations-Methode Interessierte vereint. Es war auch vorgesehen, dass das fcforum der Trägerverein des fc-Zentrums werden sollte. Leider ist dieses Unterfangen gescheitert.

Zentrum für gestützte Kommunikation
Riedhofstrasse 9
CH-8049 Zürich-Höngg
Tel. +41 (0) 44 401 27 17
fc-zentrum@gmx.ch